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Marketingstrategie für Rechtsanwälte: In 7 Schritten zur Marketingstrategie deiner Kanzlei

Kurzüberblick: Eine Marketingstrategie für Rechtsanwälte verbindet fünf Bausteine: eine überzeugende Website, eine klare Positionierung, hilfreiche Inhalte, eine starke Online-Präsenz und echte Bewertungen. Dazu kommt Regelmäßigkeit. Wer diese Bausteine planvoll umsetzt, gewinnt verlässlich neue Mandanten.
Du bist ein guter Anwalt und deine Mandanten schätzen deine Arbeit. Trotzdem bleiben die Mandatsanfragen an manchen Tagen aus. Vielleicht hast du schon einiges ausprobiert: eine neue Website, ein paar Beiträge auf Social Media, einen Portaleintrag. Das liegt selten an deiner Expertise. Meist fehlt eine klare Strategie, die alle Maßnahmen verbindet.
Menschen suchen einen Anwalt oft in einer akuten Notlage. Sie suchen per Smartphone bei Google oder fragen eine KI. In der digitalen Welt beginnt die Akquise neuer Mandanten also mit einer Suche. In diesem Moment entscheidet deine Online-Präsenz, ob sie dich finden. Mit einer durchdachten Marketingstrategie hast du das selbst in der Hand. Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie du vorgehst. Das Wissen stammt aus über 10 Jahren Kanzleimarketing und mehr als 70 betreuten Kanzleien.
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Die Zusammenfassung wurde automatisch von einer KI-Stimme eingesprochen.

Was gehört zu einer Marketingstrategie für Rechtsanwälte?

Eine Marketingstrategie ist dein Plan für die Gewinnung neuer Mandanten. Sie legt Zielgruppe, Kanäle und Ziele fest. Der Anwaltsmarkt ist hart umkämpft. Ohne Plan bleiben einzelne Marketingmaßnahmen oft Stückwerk. Eine gute Strategie beantwortet vier Fragen:
  • Zielgruppe: Wer sind deine Wunschmandanten und welche Bedürfnisse haben sie?
  • Botschaft: Was unterscheidet dich von der Konkurrenz?
  • Kanäle: Welche Mittel nutzt du? Die Möglichkeiten reichen von Website und SEO über Social Media und E-Mail-Marketing bis zu Offline-Marketing.
  • Kontrolle: Wie misst du, ob deine Maßnahmen wirken?
Privatpersonen wünschen sich Verständnis und einfache Antworten. Unternehmen als Kunden erwarten sachliche und effiziente Kommunikation. Kleinere Kanzleien profitieren meist von lokalem Marketing. Größere Anwaltskanzleien brauchen oft bundesweite Sichtbarkeit.
Zwei Personen arbeiten gemeinsam an einem Schreibtisch mit Laptops und machen Notizen auf Papier.

Das Fundament: Website und Positionierung

Frau arbeitet am Laptop im Café mit Kaffee und Gebäck auf einem Marmortisch vor einer rosa Polsterwand.
1. Die Kanzlei-Website als wichtigster Marketingkanal
Im Online Marketing ist das Fundament deine Kanzlei-Website. Hier landen fast alle Besucher, egal ob sie über Google, Social Media oder eine Empfehlung kommen.
Achte auf diese Punkte:
  • Schnelle Ladezeiten, besonders auf Smartphones
  • Eine klare Navigation, damit Besucher ohne Umwege ihr Rechtsgebiet finden
  • Eine saubere Überschriftenstruktur für Suchmaschinen
  • Aussagekräftige Unterseiten zu jedem Rechtsgebiet statt dünner Inhalte
  • Einfache Kontaktaufnahme per Telefon, Formular und Terminbuchung
Corporate Identity und Corporate Design sorgen dafür, dass Website, Logo und Briefpapier wie aus einem Guss wirken. Das macht deine Marke wiedererkennbar.
2. Positionierung, Zielgruppen und USP festlegen
Viele Anwälte nehmen Fälle aus vielen Bereichen an, etwa Mietrecht, Familienrecht und Bankrecht. Ohne klare Positionierung verpufft jedoch viel Geld im Marketing. Potenzielle Mandanten wählen im Zweifel die Kanzlei, die sich auf ihr Problem spezialisiert hat. Unser Tipp: Konzentriere dich auf ein, maximal zwei Rechtsgebiete. Beschreibe dann deine Zielgruppen so genau wie möglich. Arbeitest du für Arbeitnehmer oder für Arbeitgeber? Eine Anwältin für Familienrecht spricht zum Beispiel andere Menschen an als ein Anwalt für Wirtschaftsstrafrecht. Daraus entsteht deine USP, also dein Alleinstellungsmerkmal auf deinem Gebiet. Deine gesamte Marketing-Kommunikation sollte diese USP widerspiegeln. Mehr dazu erfährst du in unserem Beitrag über mehr Umsatz durch einen engeren Fokus.

Sichtbar durch Inhalte: Content Marketing und Social Media

3. Content Marketing mit klarer Strategie
Hilfreiche Texte zeigen dein Know-how. Sie beantworten die Fragen deiner Mandanten, bevor diese dich anrufen. So wird Content Marketing zu einem echten Erfolgsfaktor für deine Sichtbarkeit.
So baust du deine Content-Marketing-Strategie auf:
  1. Recherchiere Suchbegriffe: Finde heraus, wonach deine Zielgruppe wirklich sucht.
  2. Erstelle einen Redaktionsplan: Lege zum Beispiel sechs Themen für die nächsten Monate fest.
  3. Schreibe regelmäßig: Ein gut optimierter Fachartikel pro Monat ist ein solider Start.
  4. Nutze verschiedene Formate: Blogbeiträge, Videos, Leitfäden und Checklisten ergänzen sich.
Optimiere jeden Beitrag für die Suchmaschinenoptimierung, etwa mit klaren Überschriften und passenden Bildern. Wie das im Detail funktioniert, zeigt unser Beitrag zu Content Marketing für Anwälte.
4. Social Media Marketing und E-Mail-Marketing gezielt nutzen
Social Media erhöht deine Reichweite und macht dich als Person nahbar. Dir steht eine Reihe von Plattformen offen. Wähle die Plattformen nach deinen Zielgruppen aus:
LinkedIn eignet sich für Fachbeiträge und Kontakte zu Unternehmen. Instagram passt zu kurzen Erklärungen und Infografiken für Privatpersonen. Facebook dient vor allem als zusätzlicher Eintrag mit Adresse, Öffnungszeiten und Link zur Website.
Teile dort Auszüge aus vorhandenen Inhalten. Das spart Zeit beim Social Media Management. E-Mail-Marketing ergänzt diese Kanäle. Mit einem Newsletter oder gezielten E-Mail-Kampagnen bleibst du bei bestehenden Mandanten und Kollegen in Erinnerung. Beachte dabei immer den Datenschutz.
Ein Mann mit Bart arbeitet am Laptop an einem Schreibtisch mit Notizbuch, Pflanze und Thermobecher.

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Vertrauen aufbauen: Online-Präsenz und Bewertungen

5. Online-Präsenz mit SEO, Google Ads und Brancheneinträgen stärken
Die meisten Menschen schauen sich nur die ersten Suchergebnisse an. Drei Bausteine stärken deine Online-Präsenz:
Google Unternehmensprofil: Es ist entscheidend für die lokale Suche. Pflege Öffnungszeiten, Fotos und Rechtsgebiete. Mehr dazu in unserem Leitfaden zum Google Unternehmensprofil.
Brancheneinträge und Backlinks: Einträge in Verzeichnissen und Anwaltsportalen sowie Links von anderen Websites wirken wie Empfehlungen. Sie stärken dein Ranking. Gastartikel, Fachvorträge und Kooperationen bringen zusätzliche Reichweite.
SEO und Google Ads: SEO für Anwälte wirkt langfristig. Google Ads liefern dagegen sofort Anfragen über bezahlte Anzeigen. Bei den Optionen für bezahlte Reichweite ist Google die wichtigste Plattform.
Auch Offline-Marketing hat weiterhin seinen Platz. Vorträge, Veröffentlichungen in juristischen Medien und ein lokales Netzwerk stärken deinen Ruf in der Region.
3. Content Marketing mit klarer Strategie
Hilfreiche Texte zeigen dein Know-how. Sie beantworten die Fragen deiner Mandanten, bevor diese dich anrufen. So wird Content Marketing zu einem echten Erfolgsfaktor für deine Sichtbarkeit.
So baust du deine Content-Marketing-Strategie auf:
  1. Recherchiere Suchbegriffe: Finde heraus, wonach deine Zielgruppe wirklich sucht.
  2. Erstelle einen Redaktionsplan: Lege zum Beispiel sechs Themen für die nächsten Monate fest.
  3. Schreibe regelmäßig: Ein gut optimierter Fachartikel pro Monat ist ein solider Start.
  4. Nutze verschiedene Formate: Blogbeiträge, Videos, Leitfäden und Checklisten ergänzen sich.
Optimiere jeden Beitrag für die Suchmaschinenoptimierung, etwa mit klaren Überschriften und passenden Bildern. Wie das im Detail funktioniert, zeigt unser Beitrag zu Content Marketing für Anwälte.
Smartphone-Display mit dem Ordner Social Media und den Apps für Instagram, Facebook und Twitter.

Die Facebook Unternehmensseite als wertvoller Brancheneintrag

Zwei quadratische 3D-Icons mit abgerundeten Ecken zeigen das blaue Facebook-Logo und das blaue Meta-Infinity-Symbol.
Auf einer Facebook Unternehmensseite können standardmäßig die Adresse, Telefonnummer und Link zu Deiner Kanzlei hinterlegt werden.
Damit erfüllt Facebook auch die Funktion eines hochwertigen Brancheneintrags, zumindest nach den Kriterien von Google.
Je mehr Brancheneinträge Du mit Deiner Kanzlei hast und je mehr Google diesen Einträgen vertraut, desto besser wirst Du in Deiner Stadt bei Google gefunden.
Je besser Du bei Google gefunden wirst, desto mehr Mandatsanfragen erhältst Du. Dies wiederum führt zu mehr Umsatz und dem schönen Luxus-Problem, dass Du Dir Deine Mandanten aussuchen kannst!

Was sind die Top 5 Linkquellen für Rechtsanwälte?

Historische Bibliothek mit hohen Bücherregalen, einer Leiter und einer Reihe weißer Marmorbüsten auf Sockeln.
  • Online Branchenlinks: Online Branchenlinks sind zwar nicht die wertvollsten Backlinks, aber sie sind im Vergleich zu den anderen vorgestellten Taktiken einfacher zu erhalten. Außerdem sind sie essentiell, wenn eine Kanzlei bspw. für lokale Suchwort Kombinationen nach dem Muster “Anwalt + Stadt + Rechtsgebiet”, also z.B. “Anwalt Erbrecht Berlin” auf Seite 1 von Google gefunden werden möchte. Beispiele für Onlinebranchen Links sind Verzeichnisse wie z.B. Yelp, 11880, das telefonbuch oder das Experten Branchenbuch.
  • Gastartikel schreiben: Hierbei wird ein qualitativ hochwertiger Artikel zu einem relevanten Thema geschrieben und anschließend auf einer anderen Website veröffentlicht. Aus diesem Artikel heraus wird dann auf die eigene Website verlinkt.
  • Social Media Backlinks: Anwälte sollten neue Blogbeiträge oder Inhalte der Website immer auch auf Facebook und Google Unternehmensprofil sowie auf LinkedIn verlinken. Jede Verlinkung der eigenen Beiträge in einem externen Portal nützt auch dem Backlink-Profil.
  • Blogging: Wer noch nicht regelmäßig neue Inhalte auf der eigenen Website veröffentlicht, der sollte spätestens im Zusammenhang mit einer effektiven Linkbuilding Strategie damit anfangen.
  • Linktausch und Kooperationen: Bei einem Linktausch verlinkt Anwalt A auf die Website von Anwalt B. Dieser wiederum verlinkt zurück auf die Website von Anwalt A. Ein einseitiger Link von A nach B wäre zwar wertvoller, aber wenn es nicht anders geht, dann ist auch ein gegenseitiges Verlinken gut.

Schritt 6: Bewertungen

Johanna Busmann ist seit 27 Jahren anerkannte Expertin für Kanzleitraining und Anwaltscoaching.
In ihrem lesenswerten Buch "Chefsache Mandantenakquisition" trifft Dich im Kapitel zur Online-Reputation den Nagel auf den Kopf, wenn sie schreibt:
"Aus Mandantensicht ist der anwaltliche Ruf im Internet entscheidend für die Anwaltswahl, besonders wenn der Mandant selbst keinen Anwalt kennt oder keinen genannt bekam durch Vertrauenspersonen."
So geht ein potentieller Mandant bei der Internetrecherche vor:
Ein einfaches, flaches Vektor-Symbol einer Suchleiste, im Zusammenhang mit typischem Suchverhalten, bei dem jemand nach „Anwalt Verkehrsrecht Köln“ sucht und die Ergebnisse mit 5-Sterne-Bewertungen bevorzugt.

Typisches Suchverhalten



Jemand gibt zum Beispiel die Suchwörter „Anwalt Verkehrsrecht Köln“ in Google ein. Daraufhin werden 3 Nennungen in den Google Karten Ergebnissen sichtbar. Nur ein Anwalt davon hat zwei 5‒Sterne Bewertungen. Auf dieses Ergebnis klickt der Suchende zuerst.
 Ein flaches Vektor-Symbol, das eine Online-Konferenz auf einem Laptop-Bildschirm darstellt. Das Symbol zeigt eine orangefarbene Sprechblase auf einem blauen Hintergrund, im Zusammenhang mit einer Empfehlung durch einen Bekannten, die durch eine schlechte Bewertung beeinflusst wird.

Empfehlung durch einen Bekannten


Der Suchende gibt direkt den Namen eines Anwalts ein, der ihm zuvor empfohlen worden ist. Daraufhin sieht er in Google eine 1‒Sterne Bewertung mit dem Titel: „Vorsicht Abzocke“. Trotz Empfehlung wird der potentielle Mandant misstrauisch und klickt sich weiter durch zu einem Anwalt mit positiven Bewertungen.
Ein einfaches Pixel-Art-Symbol einer orangefarbenen Sprechblase mit drei Ausrufezeichen darin, auf einem blauen Hintergrund, im Zusammenhang mit fehlenden Bewertungen, die den potentiellen Mandanten abschrecken.

Fehlende Bewertung



Ein Suchender gibt direkt in Google ein: „Bewertungen Rechtsanwalt Meier“. Er sieht die Meldung: ‚Noch keine Bewertung. Gib als erster eine Bewertung ab.‘ Ein unbeschriebenes Blatt ist uninteressant. Seriös und aussagestark ist das nicht. Den potentiellen Mandanten interessieren echte Erfahrungen mit diesem Anwalt.

5 Vorteile guter Online‒Reputation für Kanzleien

  1. Das Vertrauen in die Kanzlei und die anwaltliche Kompetenz werden gestärkt
  2. Der Anwalt vertieft die Bindung zu bestehenden Mandanten
  3. Höhere Honorare sind leichter durchsetzbar
  4. Man hebt sich von anderen Kanzleien ohne Bewertung ab
  5. Positive Bewertungen steigern die Loyalität von Mitarbeitern
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Aufbau einer guten Online-Reputation ein wichtiger Bestandteil einer gelungenen Online-Marketing-Strategie ist.
Lachender Mann mit graumeliertem Haar im weißen Poloshirt vor hellem Hintergrund.

Schritt 7: Regelmäßigkeit

Eine Hand setzt eine weiße Königsfigur auf ein Schachbrett mit liegenden schwarzen Figuren.
Zu guter Letzt ist die Regelmäßigkeit wichtig, mit der die in Schritt 1 - Schritt 6 skizzierten Maßnahmen durchgeführt werden.
Es reicht z.B. oft nicht, die Website nur einmal für eine hohe Geschwindigkeit zu optimieren.
Sobald aktiv mit der Website gearbeitet wird, d.h. wenn regelmäßig neue Hilfeartikel veröffentlicht werden, dann muss bei der Website Geschwindigkeit häufig nachjustiert werden.
Außerdem genügt es nicht, einmal alle 6 Monate einen hochwertigen Text zu veröffentlichen, sondern es sollte schon mindestens ein Text im Monat sein.
Erst eine regelmäßige Veröffentlichung von Hilfeartikeln auf Deiner Website hilft Dir dabei, einen echten Expertenstatus in Deiner Nische aufzubauen.
Was glaubst Du, welcher Anwalt wird öfter angefragt und besser in Google gefunden: der Anwalt, der sein Rechtsgebiet am besten beherrscht, oder der Anwalt, der sich darüber hinaus durch Veröffentlichungen im Internet einen Namen macht?
Welcher Anwalt wird eher als Spezialist empfunden und von Mandanten gebucht?
Meiner Erfahrung nach ist es der Anwalt, der hilfreiche Artikel veröffentlicht und diese von Anfang an für die wichtigsten Suchbegriffe optimiert. Dabei ist es wichtig von Anfang an zu schauen, dass nach diesen Suchbegriffen auch tatsächlich von potentiellen Mandanten im Internet gesucht wird.

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